Griechenland 2026,  Reisen

Tag 24 – Muttertag

Gemessen an der langen Schlafenszeit haben wir mit diesem Haus schon mal einen guten Treffer in Sachen Bettkomfort und Ruhe gelandet. Nach dem Aufstehen gleich der nächste Treffer: die Sonne lacht am Himmel und es ist so warm, dass wir unser Frühstück auf dem überdachten Balkon zelebrieren.

Es folgt die abgespeckte Roomtour:

Wir planen bereits das zNacht in Eigenproduktion anzufertigen. Dazu fehlen uns noch ein paar Zutaten, die wir im nächsten Supermarkt besorgen. Auch hierher verirrt sich wohl selten einmal ein ausländischer Tourist. Ohne Übersetzer hat man hier keine Chance, das Richtige zu finden.

Auf dem Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher zum Strand des Nachbarortes Kala Nera. Die Tavernen sind voll mit augenscheinlich einheimischen Gästen. Es ist Muttertag und in Griechenland haben Familienfeiern einen sehr hohen Stellenwert. Ein bisschen zu laut und lebhaft für uns, wir ziehen weiter.

Auch «unser» Kato Gatzea hat eine kleine Promenade vorzuweisen. Hier ist die Strasse für Fahrzeuge gesperrt. Das macht die Szene beschaulicher. Die Tavernen sind zwar auch hier gut besucht, aber wenn man nicht unbedingt direkt am Wasser sitzen möchte, gibt es hier genügend gemütliche, freie Plätze. Genau so einen schnappen wir uns für einen Pizzahalt.

Dann geht es zurück über die Rumpelstrecke nach Hause, Kühlschrank einräumen und den Rest des Tages frei haben.

Nun ja, fast. Ein mittelgrosser Berg Wäsche hat sich angesammelt. Auch hier ist die Waschmaschine draussen installiert. Falls ich jemals wieder einmal ein Haus bauen sollte, werde ich über dieses Konzept nachdenken. Sofern es an einem Ort ist, wo die Temperaturen stets über dem Gefrierpunkt liegen.

Mit einem leckeren, selbst gekochten Schweizer Gericht – Pouletgschnätzlets an Rahmsauce mit Champignons u Rosmarin-Brathärdöpfu – beschliessen wir diesen schönen Abend auf dem Balkon.

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